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<pre>Die zuvor von Schubert fraglos etwas überstrapazierte Dreierkette wäre hier wohl eine ungleich erfolgsversprechendere Wahl gewesen; gerade ein bisschen mehr Bewegung über die Außenbahnen hätte dem ziellos wirkenden Offensivspiel möglicherweise ungeahntes Leben eingehaucht.  <p> Denn auch wenn die Gäste mit ihrer „Vermutung“ wohl richtig lagen, dass Schiedsrichter Aytekin bei der zur Schlüsselszene gewordenen Notbremse von Spahic tendenziell daneben lag, geriet dabei völlig aus dem Blick, dass auch der HSV höchstpersönlich eine Aktie an dem resultierenden Elfmeter hatte.  <p>  Als überfordert stellte sich hier insbesondere das auf der Doppelsechs agierende Gespann Latza/Frei heraus, aufgrund dessen bemerkenswerter Fehleranfälligkeit jeglicher offensive Elan zumeist schon im Ansatz zum Erliegen kam. <p> Diesbezüglich können wir den Gästen nach reiflicher Überlegung allerdings nur einen Teilerfolg in Aussicht stellen. Qualitativ sind die Blau-Weißen zwar allemal für ein Pünktchen gut – für einen Dreier macht sich hingegen ein offensiver Neuanfang erforderlich, der sich jedoch wohl erst im Vollbesitz sämtlicher Kräfte realisieren lassen dürfte. <p>  An diesem Charakter einer Pflichtübung gab es im Verlauf der 90 Minuten tatsächlich kaum etwas zu deuteln. Wenngleich der HSV einen seiner gelungeneren Auftritte absolvierte, hatten die Gastgeber neben der besseren Spielanlage auch ein klares Chancenplus für sich verbucht.  </pre>


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<pre>Die Niedersachsen verloren jedoch jedes der bisherigen Duelle mit den Roten Bullen — im Hinspiel mit 1:2 in Leipzig, im Rückspiel zu Hause mit 2:3.  <p> Im Duell am Samstag geht es vor allem darum, wer die jüngsten Rückschläge besser verarbeitet hat. Nach Meinung der Wettfreunde spricht mehr zugunsten von Gastgeber Leipzig, da die Berliner auswärts nicht so stark sind.  <p>  Die Adlerträger bekamen somit schonungslos die noch zu beklagenden Defizite vor Augen geführt. Namentlich in der Abwehr zeigte sich das Team noch verdammt weit von einer bundesligatauglichen Verfassung entfernt. <p> Nur sechs Torschüsse — zwischen der 17. und 5Minute gab es gar keinen — und eine Fehlpass-Quote von 43 Prozent sagen alles aus. HSV-Trainer Markus Gisdol gestand danach: „Das sind Spiele, die haben mit Fußball relativ wenig zu tun.“ <p>  Anbieter wie Bet365 bieten für einen weiteren Treffer des Argentiniers im Übrigen Quoten von aktuell 2.50 an. Sollte Alario indes der erste Torschütze der Werkself sein, schwellt die Quote sogar auf beachtliche 6.50 an.  </pre> 


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<pre> „Freiburg wird ein Spiel auf Augenhöhe, in dem wir alles abrufen müssen. Wir lassen uns nicht darauf ein, dass es dort einen Pflichtsieg geben muss. Das wird es auf keinen Fall.“  <p> Angesichts der aktuellen Auswärtsmisere scheint die Hoffnung auf eine Wiederholung nun zwar reine Augenwischerei zu sein — möglicherweise kann die Truppe von Norbert Meier ja aber gerade von der haushohen Favoritenstellung der Gastgeber profitieren.  <p>  Ein Heimsieg gegen Köln wäre für Mainz immens wichtig, um nicht in den Abstiegsstrudel zu geraten. Mit einem „Dreier“ könnte man sich noch weiter von der Gefahrenzone absetzen. <p>  „Hoffenheim ist sehr gut drauf, aber das Spiel gegen Schalke hat gezeigt, dass sie hinten auch nicht immer sattelfest sind. Es ist also nicht komplett unmöglich, ein Tor gegen sie zu schießen. Wir rechnen uns da, gemeinsam mit unseren Fans, auch etwas aus. Die Leute sind genauso heiß drauf wie wir, den Hoffenheimern das Leben schwer zu machen“, sagte Alexander Schwolow im klubeigenen TV. <p>  Aubameyangs Problem ist: Er ist müde, wirkt überspielt und bräuchte wohl dringend eine Verschnaufpause.  </pre>


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<pre> Während somit offen ist, ob der HSV seinen divenhaften Charakter auch in der neuen Saison behält, ist es aber vielleicht sogar noch etwas spannender, wie das Team aus Gladbach auf den völlig missratenen Start in die Spielzeit reagiert: Dass die ungewohnt schlechten Resultate zur einer allgemeinen Verunsicherung führen, war bereits beim jüngsten 1:2 in Bremen nicht zu übersehen.  <p> Die Tabelle weist für die Klubs aus Leverkusen und Hoffenheim vor dem direkten Duell in der BayArena lediglich eine Differenz von drei Zählern aus: In der Beurteilung des bisherigen Saisonverlaufs könnten die Meinungen der beiden Mannschaften dennoch kaum weiter auseinandergehen.   <p> – Florian Kohfeldt konnte mit dem Verlauf seiner Heim-Premiere als Chefcoach rundum zufrieden sein. <p>  Eine Ausnahme, denn RB stellt mit nur zehn Gegentoren die beste Defensive der Bundesliga!  <p> Während der Innenverteidiger beim zwischenzeitlichen Ausgleich der Knappen alles richtig machte, fälschte der vierfache brasilianische Nationalspieler zwei gegnerische Schüsse unhaltbar ab; den neuerlichen Rückstand brachte der 35-Jährige zudem mit einem kapitalen Schnitzer auf den Weg.  </pre>


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<pre> Wie sehr die Leverkusener diese unvorhergesehene Entwicklung des Viertelfinales überforderte, war angesichts der an Harmlosigkeit kaum zu überbietenden Angriffsbemühungen in der zweiten Halbzeit nicht zu übersehen — weshalb in der Folge dann auch nur noch Werder ein weiterer Treffer gelang.  <p> Letztlich genügte der Mannschaft von Roger Schmidt ein überzeugendes letztes Saison-Viertel, um sich erneut das Ticket für die Gruppenphase zu sichern — die aktuelle Serie von sieben Siegen lässt die anderen Mitbewerber reichlich alt aussehen.  <p>  Am vergangenen Wochenende stellten die Ingolstädter unter Beweis, dass sie zurecht im gesicherten Mittelfeld der Tabelle stehen. <p>  Es wäre fraglos verständlich, wenn der langjährige Erfolgscoach in der aktuellen Phase der Stagnation Interesse an einem Sprung auf der Karriereleiter zeigt, zumal mit dem Wechsel an den Niederrhein auch noch der eine oder andere Auftritt in der Champions League verbunden ist.  <p> Dieses schwache Abschneiden passt zu der Tatsache, dass die Auswärts-Performance der Knappen bereits seit einiger Zeit äußerst problematisch ist — erst unter Tedesco scheint die Mannschaft nunmehr gewillt, sich auch jenseits der Veltins-Arena wieder entschlossener in die Kurve zu legen.  </pre>


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